Sexualität ist von Gott her ein wunderbares Geschenk und ein hohes Gut. Nach biblischem Verständnis kann sie nur innerhalb der Ehe und zwar zwischen Mann und Frau gelebt werden. Sexualität zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern ist von Gott nicht gewollt. Daher widerspricht eine homosexuelle Beziehung der von Gott geschaffenen Ordnung. Gott liebt alle Menschen und verwirft niemanden wegen seines Lebenswandels. Er bietet jedem die Umkehr und die Erneuerung seines Lebens an.
Manche leiden unter ihrer homosexuellen Veranlagung. Diese sollen wissen, dass der Mensch nicht wegen seiner Veranlagung verantwortlich ist, wohl aber für sein sexuelles Verhalten, das heißt er ist verantwortlich dafür, ob er Homosexualität praktiziert oder enthaltsam lebt. Der christliche Glaube gibt die Kraft zu einem enthaltsamen Leben. In Ausnahmefällen ist auch eine Veränderung der sexuellen Neigung möglich.
Die Kirche ist hier zwingend als mittragende und heilende Gemeinschaft gefordert. Gottes Liebe ist grenzenlos. Sie gilt ohne Ausnahme allen Menschen. Gott nimmt alle Menschen an, gewährt allen Gnade, die zu ihm kommen und bei ihm Hilfe suchen. Kirche muss diesem Wesenszug Gottes entsprechen und ein Ort der Annahme und Gastfreundschaft sein. Sie muss ein Zuhause für die sein, die keine Heimat haben.
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