Mittelpunkt der Glaubens- und Lebenshilfe

Im Mittelpunkt der Glaubens- und Lebenshilfe steht der ganze Mensch und das ganze Heilshandeln Gottes am Menschen. Von seiner Natur her ist der Mensch von Gott getrennt. Die Gottestrennung ist die Folge der Sünde des Menschen. Von Gott kommt das Leben. Da der Mensch aber keine persönliche Beziehung zu Gott hat, kann sich wirkliches Leben nicht entfalten. Er ist dem Tod preisgegeben und müsste zugrunde gehen. Gott liebt die Menschen und will nicht den verlorenen Zustand der Menschen. So heißt es in der Bibel: "Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat" (Johannes 3,16).

Gott will, dass die Menschen zu ihm zurückkommen, zu ihm ins Vaterhaus, und gemeinsam mit ihm, dem Vater, ein würdiges Leben führen. Damit das möglich wird hat Gott seinen Sohn zu den Menschen gesandt und hat ihn für uns am Kreuz sterben lassen. Durch sein Sterben hat Jesus Christus die Sünde ausgetilgt, die von Gott trennt, und die Menschen mit Gott versöhnt. So kann der Mensch umkehren, Vergebung seiner Schuld erfahren und ein neues Leben mit Gott beginnen.

In der Bibel erzählt Jesus uns ein Gleichnis. Es ist die Geschichte vom verlorenen Sohn. In diesem Gleichnis macht Jesus deutlich, wohin es führt, wenn ein Mensch Gott (den Vater) den Rücken kehrt. In der Gottesferne gerät er in tiefste Not. Dort ist er geistlich tot. Wenn er auch noch biologisch lebt, ist das doch kein Leben, sondern nur ein Dahinvegetieren. Aus dem ganzen Elend kann er nur rauskommen, wenn er umkehrt und ins Vaterhaus zurückkehrt. Der Vater wartet auf ihn und empfängt ihn mit offenen Armen. Er setzt den Sohn wieder in die volle Kindschaft ein und gewährt ihm alle Rechte, die ein Sohn bei seinem Vater hat. So kann jeder sich von seinem falschen Weg abwenden, umkehren und zu Gott, seinem Vater, kommen. Möglich aber wird das nur durch den Glauben an Jesus Christus.

Wenn ein Mensch erkennt, dass er mit seinem Lebensweg sich immer mehr von Gott entfernt und in die Irre geht, kann er umkehren, sich Christus zuwenden und bei ihm Vergebung seiner Schuld und Rettung suchen. Wenn dieser Mensch an Jesus glaubt, das heißt ihn vertraut und eine persönliche Beziehung zu ihm aufbaut, wird Jesus ihm seine Sünde vergeben, ihn vom ewigen Verderben retten und ihm ein neues Leben schenken. Dieser Mensch wird praktisch zu einem neuen Menschen geboren.

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