Jeder Mensch braucht einen guten Freund, der zu ihm steht, ihm zuhört, ihm hilft. Jesus will dieser Freund sein. Er lädt Menschen ein, die auf der Suche nach sinnvollem Leben sind. Er speist sie nicht mit vorgefertigten Argumenten oder lieblosen Sprüchen ab. Er holt sie in ihren Lebenssituationen ab, nimmt sie ernst und weist ihnen den Weg zum Glauben. Jesus sieht in der Menge immer den Einzelnen. Dem gilt seine ganze Zuwendung und Liebe.
Aus der Einsamkeit kann der Mensch nur herauskommen, wenn seine Beziehung zu Gott wieder in Ordnung kommt. Das ist durch Jesus möglich. Am Kreuz von Golgatha hat er die Sünde aus den Weg geräumt, die uns von Gott trennt. Dadurch können wir wieder ganz neu in Beziehung zu Gott treten und in Gemeinschaft mit ihm leben. Wenn diese Beziehung in Ordnung ist, dann hilft uns Jesus, unsere Beziehungen zu unseren Mitmenschen in Ordnung zu bringen.
Wenn wir Jesus vertrauen und mit ihm leben, dann wird er uns ein wahrer Freund sein. Er will uns aus der Einsamkeit herausholen. Wir können ihm alles sagen, was uns belastet. Er wird uns anhören und helfen. Seine Nähe will uns beglücken.
Für Christen ist die Gemeinde ein Zuhause. Hier finden sie Menschen, mit denen sie Gemeinschaft haben können. Und wenn sie selber, sei es durch Alter, Behinderung oder Krankheit, das Haus nicht mehr verlassen können, dann sind Menschen da, die sie besuchen. Vorausgesetzt die christliche Gemeinde orientiert sich an Jesus und führt auch Besuche durch. Nicht jede Gemeinde tut dies.
Sollte kein Mensch da sein, an den man sich wenden kann, mit dem man Gemeinschaft haben kann, so ist immer noch Jesus da. Er lässt keinen allein.
Einzelne Schritte, die aus der Einsamkeit heraushelfen:
- Gemeinschaft mit Jesus suchen durch Gebet
- Kontakt zu einer christlichen Gemeinde suchen
- Gemeinschaft mit anderen Menschen suchen
- Barrieren abbauen, die von Menschen trennen
- Brücken zu anderen Menschen bauen
- Selber Hausbesuche machen