Die Vergebung

Der einzige Ausweg aus der Schuld des Menschen ist die Vergebung. Der Vergebung muss das Bekennen der Schuld vorausgehen. Das tat David: "Darum bekannte ich dir meine Sünde, und meine Schuld verhehlte ich nicht. Ich sprach: Ich will dem HERRN meine Übertretungen bekennen. Da vergabst du mir die Schuld meiner Sünde" (Psalm 32, 5).

Wir selber sind sehr schnell dabei, unsere Schuld zu verharmlosen, zu entschuldigen, auf andere zu schieben, zu verdrängen. Aber aus dem Dilemma kommen wir nur raus, wenn wir unsere Schuld erkennen, bereuen und bekennen. Und zwar zunächst vor Gott, weil jede Schuld Menschen gegenüber zugleich Schuld vor Gott ist und dann auch vor den Menschen, an denen wir schuldig geworden sind.

Wer dieses aus aufrichtigen Herzen tut, der erfährt:
- Gott vergibt die Übertretungen. – Das reinigt das Gewissen.
- Gott deckt die Sünde zu – Das befreit von Lasten.
- Gott rechnet die Schuld nicht an – Dadurch wird die Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt.

Möglich wird das nur durch Jesus. Am Kreuz von Golgatha hat er unsere Schuld auf sich genommen und ausgetilgt. Wer ihn um Vergebung bittet, ihm vertraut und ihm nachfolgt, dessen Sünde ist restlos vergeben. Wer solche Vergebung erfährt, der darf gewiss sein: Es ist alles erledigt! Du bist frei von Schuld! Dieser darf nun im Frieden mit Gott leben und in dessen Herz wird Freude einkehren. Er erfährt eine innere Heilung. Er wird frei von negativen Gefühlen wie Enttäuschung, Bitterkeit, Selbstmitleid.

Ein neuer Mensch wird geboren.

David schreibt dazu: "Wohl dem, dem die Übertretungen vergeben sind, dem die Sünde bedeckt ist! Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zurechnet, in dessen Geist kein Trug ist" (Psalm 32, 1-2)!

 

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