Laut Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ist die Würde des Menschen unantastbar. Alle staatliche Gewalt ist verpflichtet, sie zu achten und zu schützen (Art. 1, Abs. 1 GG). Die Menschenwürde kann nur gewährleistet werden, wenn der Mensch in guten sozialen Beziehungen und Verhältnissen leben kann. Um dem Rechnung zu tragen, ist die Sozialgesetzgebung entsprechend gestaltet. Das Sozialgesetzbuch dient dazu, allen ein menschenwürdiges Dasein zu sichern (SGB 1 §1).
Die soziale Lage in Deutschland ist alles andere als rosig. Langzeitarbeitslosigkeit, die überproportionale Unterversorgung in verschiedenen Lebenslagen z.B. bei Alleinerziehende und noch manch anderes tragen zu einer Verschlechterung der sozialen Situation bei. Mit dem Arbeitsplatz geht mehr verloren, als nur das gewohnte Einkommen: soziale Beziehungen, ein Stück Selbstwertgefühl; wenn immer wieder die Bewerbungen erfolglos sind, irgendwann jede Hoffnung.
Der Mensch selber wird keine soziale Gerechtigkeit schaffen können. Nach Aussage der Bibel ist keiner, aber auch nicht einer, gut (Römer 3). Jeder Mensch ist ein Sünder und von seiner Natur her böse. Unter den Menschen ist die Rücksichtslosigkeit und der Egoismus weit verbreitet. Sie sind in erster Linie nur auf das eigene Wohl bedacht. Soziale Gerechtigkeit wird nur möglich durch eine radikale Umkehr der Menschen, weg von ihrem Weg ohne Gott, hin zu Jesus Christus. Durch solch eine Umkehr oder auch Bekehrung zu Christus verändert sich das Herz des Menschen. Er wird nicht mehr nach dem eigenen Willen leben, sondern nach dem Willen Jesu.
Das Grundproblem sind nicht die soziale Ungerechtigkeit, nicht die gesellschaftlichen und politischen Probleme, sondern das Grundproblem liegt im Innersten des Menschen, in seinem Herzen. Es ist seine Ablehnung Gottes. Daraus resultieren alle anderen Probleme. Sie sind die Folgen davon, dass der Mensch ohne Gott leben will. Der Mensch kann nicht alle sozialen Probleme lösen. Dazu ist er nicht in der Lage. Aber Christen können die rettende Botschaft von Jesus verbreiten. Wenden sich dadurch Menschen Gott zu, werden sie erfahren, dass er ihnen eine echte Würde für ihr Menschsein gibt. Beim christlichen Glauben geht es nicht in erster Linie um Weltverbesserung, sondern um die Rettung der Menschen durch Jesus.
Aufgabe der Christen ist es, auf die Menschen zuzugehen, die von sozialen Nöten betroffen sind, und diesen Menschen zu helfen, Würde zu bewahren und ihnen von Gottes Liebe und Wertschätzung zu sagen. Dieser Aufgabe will ich mich auch an dieser Stelle annehmen.
Im sozialen Bereich will ich in allen sozialen Fragen Informationen zu Sozialleistungen des Staates und zur sozialen Sicherheit vermitteln. Durch der sozialen Beratung will ich Menschen helfen, in ihrer Umgebung ein menschenwürdiges Leben führen zu können.
Die nötigen Informationen können hier an dieser Stelle als PDF-Datei heruntergeladen werden:
Sozialleistungen der Bundesrepublik - Übersicht